Noni XeroninDr. Ralph Heinike hat im Zusammenhang mit der Enzymwirkung der Noni viele Jahre geforscht und die Xeronin-Theorie ausgestellt (Patent 1981) :

Vereinfacht dargestellt bildet der menschliche Körper aus Pro-Xeronin und Pro-Xeronase das Enzym Xeronin, das aber unmittelbar in den Zellen als "Biokatalysator" angewendet wird. Das Xeronin existiert also nur einen kurzen Augenblick im menschlichen Körper.

 

Enzyme haben im Körper die Funktion von "Biokatalysatoren", die zur Steuerung aller Körperfunktionen notwendig sind, und ohne die praktisch kein biochemischer Vorgang im Körper ablaufen kann.

 

Besonders wirksam sei Xeronin für den Stoffwechsel, da es die Durchlässigkeit
der Zellmembranen beeinflusst. So können Zellen besser mit Nährstoffen versorgt werden und ausreichend Energie liefern. Xeronin ist aber noch an vielen weiteren Vorgängen im Körper beteiligt, da es direkt in den Zellen wirkt.

 

Die Morinda Citrifolia ist deshalb so interessant, da hier die Vorstufe Pro-Xeronin in viel größeren Mengen vorkommt als andere Pflanzen.

Zwar konnte Xeronin selbst noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden (mit Bestimmung der chemischen Struktur), die Arbeiten von Dr.Heinike zum Thema Xeronin und seine Rolle als Enzym im menschlichen Körper waren aber wegbereitend für die moderne Noni-Forschung.

 

Lange wurde Xeronin als das eigentliche Geheimnis hinter der unglaublichen Vielfalt der gesundheitlichen Wirkungen der Noni auf den menschlichen Körper gehandelt, da es direkt in den Zellen wirkt und alles Leben letztendlich auf funktionierende Zellen basiert.
Laufende Forschungen in USA haben nun gezeigt, dass Pro-Xeronin sehr änlich zusammengesetzt ist, wie die Iridoide in der Nonifrucht. Es wird deshalb auch vermutet, dass Heinike in seinen Untersuchungen eigentlich auf die Iridoide gestoßen sein könnte.

 

Dr.Heinike hat seine Arbeiten zu dem Thema in dem Buch "The Xeronin System" (2001) und in zahlreichen Publikationen veröffentlicht.